Überregional

Regina Schmeken

Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU

12. Juni – 8. September 2019

„Das Beklemmendste an diesen Fotografien ist, dass auf ihnen weder die Mörder noch
die Mordopfer zu sehen sind. An Schmekens Aufnahmen wirkt gerade das Unauffällige,
Banale und Gewöhnliche unheimlich.“ HANS MAGNUS ENZENSBERGER

Regina Schmeken fotografiert seit Mitte der siebziger Jahre. Seit 1980 werden ihre Fotografien ausgestellt. Sie erhielt nationale und internationale Auszeichnungen, unter anderem den Dr. - Erich - Salomon - Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie sowie den „Prix de la Critique“ der Rencontres Internationales de la Photographie in Arles. Schmeken gehört zu den renommiertesten deutschen Fotografinnen der Gegenwart.

Die Fotografien entstanden 2013 und 2015/16.

http://www.stadtmuseum-kassel.info/

Öffnungszeiten

Dienstag, Donnerstag – Sonntag 10 – 17 Uhr

Mittwoch 10 – 20 Uhr

Montag geschlossen

Nahezu ein Vierteljahrhundert berichtet Anja Niedringhaus (1965–2014) von Kriegsschauplätzen in aller Welt wie dem Balkan, dem Irak, und immer wieder aus Afghanistan. Als die Fotografin dort am 4. April 2014 während eines Reportage-Einsatzes einem Attentat zum Opfer fällt, hinterlässt sie ein beeindruckendes Œuvre. Die erste posthume Retrospektive anlässlich ihres 5. Todestages präsentiert mit über 80 großformatigen Aufnahmen ein Werk, das die ›Bilderkriegerin‹ bereits zu Lebzeiten zur Ikone werden ließ.

Obgleich Anja Niedringhaus an zahlreichen Krisenorten fotografiert, lehnt sie den Begriff ›Kriegsfotografin‹ für sich ab. Ihre Aufnahmen, die oft unter Lebensgefahr an vorderster Front entstehen, reichen weit über eine reine Dokumentation von Ereignissen hinaus – sie sind Aufrufe zum Frieden. Sie wollen aufrütteln und mahnen, indem sie uns die Schrecken des Krieges vor Augen führen. Ihre Werke vereinen starke Gegensätze – einen Moment der Ruhe inmitten des völligen Chaos und tiefe Menschlichkeit inmitten von brutaler Barbarei.

Anja Niedringhaus erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2005 den ersten Pulitzer-Preis für eine deutsche Fotografin.

Der umfangreiche Nachlass umfasst Bilder aus Kriegs- und Krisenregionen ebenso wie brillante Porträtaufnahmen und Sportfotografien. In der Ausstellung sind alle ihre Arbeiten erstmals durchgängig in Farbe präsentiert.

Eine Ausstellung im Rahmen des Photoszene-Festivals 2019

www.kollwitz.de

Adresse

Käthe Kollwitz Museum Köln

Neumarkt 18-24 / Neumarkt Passage

50667 Köln

Öffnungszeiten

Montags Di bis Fr  Sa und So  Feiertage 
geschlossen  10 - 18 Uhr  11 - 18 Uhr  11 - 18 Uhr 
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